In Weimar zu Ehrenmitgliedern ernannt
 
Der Gründer des Forum Lebendige Jagdkultur e.V., Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Voth sowie das Gründungsmitglied und Verfasser der Vereinssatzung, Rechtsanwalt Dr. Hans-Hermann Prützel wurden mit einem einstimmigen Votum der Mitgliederversammlung des FLJ am 22. April 2005 in Weimar zu Ehrenmitgliedern ernannt.

In einer Laudatio hob Dr. Kühnle die besonderen Verdienste des Vereinsgründers, von Prof. Voth, um eine Kultivierung und Bestandssicherung der jagdlichen Belletristik hervor. Als Vorsitzender des FLJ habe Dieter Voth beharrlich und unbeirrbar einen fast aussichtslos erscheinenden Kampf gegen den Niedergang des jagdkulturellen Niveaus innerhalb der Jägerschaft auf sich genommen. Sein mutiges und beharrliches Eintreten für die Gewährung einer stärker beachteten Öffentlichkeit zu Gunsten der Jagdkultur in Jagdmedien sei vor allem bei der jagdkulturell Beispiel und Vorbild gebenden Jagdzeitschrift „Wild und Hund“ nicht ohne Widerhall geblieben. Man könne ohne Übertreibung sagen, Prof. Voth habe wenigstens teilweise eine jagdmediale Niveauverbesserung aus dem Aspekt lebendiger Jagdkultur erreicht.

Auf andere, nicht weniger wirksame Weise habe sich
Dr. Hans-Hermann Prützel um die Ziele des Vereins
Verdienste erworben. Dr. Kühnle würdigte den
langjährigen Syndikus des DJV und Gründungsmitglied
des Vereins in Hochschätzung seines Wirkens für eine
straffe und zukunftsfähige Vereinsstruktur. Dr. Prützel
habe mit der von ihm erarbeiteten Satzung des FLJ die
Rahmenbedingungen für den Zusammenhalt und die
Zukunftsfähigkeit des jungen Vereins geschaffen. Erst
auf dieser Grundlage konnte sich das organisatorisch
aus einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von
Jagdbuchautoren, Lyrikern und anderen
Kunstschaffenden des Stromberger Kreises um Prof.
Dieter Voth hervorgegangene FLJ zu einem beachteten
jagdkulturellen Verein emanzipieren. Dr. Kühnle wies
auf die exorbitante Reputation hin, die der Forum-
Älteste Dr. Prützel innerhalb der Jägerschaft besitzt.

Er sei vor allem durch seine geistige Aufgeschlossenheit und Fähigkeit zu abstraktem Denken ein Motor zur gesellschaftlichen Transformation der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Wesen und die aktuelle und zugleich zeitübergreifende Bedeutung der Jagd für den Menschen überhaupt. Daß Jagd eine Lebensform ist, habe Dr. Prützel schon lange vor ihrem wissenschaftlichen Nachweis in jüngerer Zeit gewusst und vertreten. Zum Ausdruck der Anerkennung seiner geistig-jagdkulturellen Lebensleistung im Interesse der Jägerschaft und der Zukunft der Jagd überreichte Dr. Kühnle dem neuen Ehrenmitglied das bekannte Buch eines renommierten amerikanischen Wissenschaftsautors, mit dem dieser das neue Wissen der evolutionären Anthropologie und Psychologie, Genetik und Hirnforschung in Ausrichtung auf Jagd analysiert hat: „Mammutjäger in der Metro“.

© Forum Lebendige Jagdkultur e.V. Alle Rechte vorbehalten. - Kontakt / Impressum